Presse: Das Hamlet-Komplott

Wunderbar ist, wie geschickt Löhr seine Leser mit der Literatur der ausgehenden Klassik und der Romantik konfrontiert, ja bezaubert. Das „Hamlet-Komplott“ ist eine spannende Komödie und eine Liebeserklärung an die deutsche Literatur um 1800.
NDR1

Nach seinem Roman „Das Erlkönig-Manöver“ schickt der Schriftsteller Robert Löhr jetzt in seinem neuen Buch „Das Hamlet-Komplott“ nochmals deutsche Literaturklassiker auf eine schier unglaubliche Abenteuerreise: ein parodistisches Kabinettstück.
Nürnberger Nachrichten

Witzig und intelligent, bewaffnet mit profundem Geschichts- und Literaturwissen, wird hier augenzwinkernd alternative Geschichts-schreibung betrieben. Man muss weder Historiker noch Goethe-Kenner sein, um daran seinen Spaß zu haben.
Düsseldorfer Anzeiger

Wer gutgeschriebene, spannende historische Romane lesen will, und sich nicht davor fürchtet, die großen deutschen Dichter und Denker quasi als Indiana Jones zu erleben, der muss einfach zugreifen.
Radio Stephansdom

Robert Löhr ist ein wahrer Meister des Erzählens. Er beherrscht sowohl das mühsame Handwerk der detailverliebten Recherche als auch die Kunst, fließend, witzig und intelligent zu fabulieren. Schwer zu sagen, womit man es bei Löhrs „Hamlet-Komplott“ zu tun hat: Ist es ein Schelmenroman, ein historischer Schmöker, eine Spionage-geschichte, ein Abenteuerroman oder eher Comedy?
Ganz einfach: „Das Hamlet-Komplott“ ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein höchst unterhaltsames, schlaues, originelles und überraschendes Buch, das vor guten Ideen und Humor nur so überquillt. Wer schon das „Erlkönig-Manöver“ mochte, muss unbedingt auch den „Hamlet“ lesen.
Thüringer Allgemeine

Von der ersten Seite an schlägt Robert Löhr in seinem „Hamlet-Komplott“ ein nahezu atemberaubendes Tempo an und folgt damit seinem vorigen Roman „Das Erlkönig-Manöver“. Noch mehr als im „Erlkönig-Manöver“ fliegen hier die Pointen, Witze und Bonmots, die Streitgespräche und Unterhaltungen der sechs Personen bieten köstlichsten Kurzweil.
Bis zum spannenden Finale und in Goethes höchsteigenen Garten lebt, lernt und leidet man mit der bunt gewürfelten Truppe. Löhr lässt nichts aus, zu viel soll hier aber nicht verraten werden. Wer sich bei dieser Lektüre langweilt, dem ist nicht zu helfen.
Histo-Couch

Ohne Scheu und Berührungsängste, dafür mit Witz und Fabuliertalent holt Robert Löhr die Säulenheiligen der Weimarer Klassik vom Podest und schickt sie in allerlei Abenteuer. „Das ist der große Fehler der deutschen Autoren, dass sie sich nicht ums Publikum kümmern“, merkt Madame de Staël auf Seite 124 beziehungsreich an. Robert Löhr hält das völlig anders: Er kümmert sich um seine Leser und unterhält sie ebenso launig wie gescheit.
Buchjournal

Diese Szene bildet nur eines von zahllosen literarischen, bildlichen und historischen Anspielungen, mit denen Robert Löhr sein „Hamlet-Komplott“ ausstaffiert hat. (…) Literaturprofessoren mögen sich die Haare raufen, Studenten und Kenner haben ihren Spaß an der irren Handlung und am Wiedererkennen der Zitate.
Nürnberger Zeitung

Lustig, unterhaltsam und gut geschrieben. Die grandiosesten Szenen des Romans sind, wenn der Autor seine Protagonisten als Schauspieltruppe agieren lässt. (…) Ob diese Szenen historisch belegt sind? Diese Frage stellt sich nicht. Es hätte so sein können – und damit kommen uns die Dichter der Romantik und Klassik um vieles näher.
Literaturkritik.de

Natürlich ist das „Hamlet-Komplott“ nach dem gleichen Muster gestrickt wie der Vorgängerroman „Das Erlkönig-Manöver“, aber was macht das? Die Idee, „unsere Klassiker“ von ihrem Sockel zu holen, sie auf eine Indiana-Jones-mäßige Expedition zu schicken und dabei die im Grunde fast schon kolportagehafte Handlung mit einer Fülle an literarischen Zitaten, Verweisen und Anspielungen zu garnieren, ist famos und trägt definitiv für mehr als ein Buch. Dieser Roman ist ein Feuerwerk an geistvollen Gags, und richtig spannend ist er tatsächlich auch noch. Von dieser Sorte darf Herr Löhr gerne noch ein paar Bücher schreiben!
Amazon-Redaktion